Öffnungszeiten:

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In meiner zertifizierten Dysplasiesprechstunde erfolgt die Beurteilung auffälliger zytologischer Befunde (II-p, II-g, II-e, III-p, III-g, III-e, III-x, IIID1, IIID2, IVa-p, IVa-g, IVb-p, IVb-g, V-p, V-g, V-e, V-x) und HPV Befunde, die im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung als Abstriche abgenommen wurden. Die Beurteilung erfolgt durch die Kolposkopie. Dies ist eine Lupenvergrößerung des Gebärmutterhalses, der Scheide und des äußeren Genitales. Dabei werden auffällige Stellen durch ein Färbemittel dargestellt. Als Sicherung der Diagnose erfolgt während der gynäkologischen Untersuchung eine Probeentnahme aus dem verdächtigen Bezirk, die zur Untersuchung in ein pathologisches Institut geschickt wird. Diese Gewebsprobeentnahme ist in der Regel nicht schmerzhaft und blutet kaum. Das Ergebnis dieser Probeentnahme entscheidet über das weitere Vorgehen.

Bei leichten dysplastischen Veränderungen (CIN I - II) am Gebärmutterhals ist eine Kontrolle in 3-4 Monaten zu empfehlen. Bei höheren dysplastischen Veränderungen (CIN II-III) am Gebärmutterhals wird eine ambulante Operation mit elektrischer Abtragung des auffälligen Befundes angeboten. Dadurch bleibt ausreichend Gewebe des Gebärmutterhalses bestehen, so dass es kaum Schwierigkeiten mit der Länge des Gebärmutterhalses bei einer folgenden Schwangerschaft gibt. Der postoperative Verlauf ist meist ohne Probleme. Die Lasertherapie ist ebenfalls zur therapeutischen Behandlung bei leichteren Läsionen möglich, vor allem bei Vulva- und Vaginalveränderungen.: