Öffnungszeiten:

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Dienstag
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Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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- nach Vereinbarung

Empfängnissverhütung:


Methoden der Schwangerschaftsverhütung

* Hormonell wirkende Methoden (vorwiegend über Hemmung des Eisprungs)
* Barrieremethoden / örtlich wirkende Methoden (Spiralen , Diaphragmen Cremes , Tabletten)

Die Pille

Durch die Einnahme von Östrogenen und Gestagenen wird die Schwangerschaft wirksam unterbunden, mit: Verhinderung der Reifung der Eizelle, Schleimverdickung am Gebärmutterhals.



Die Pillenarten

Vorteile Allgemein:
- gehört zu den sichersten Verhütungsmethoden
- je nach Hormondosierung und Zusammensetzung
gute Verträglichkeit

Bei mikrophasischer Pille:
- niedrige Östrogen- und Gestagendosierung
- dem natürlichen Zyklus angepaßte Dosierung
- hohe Zyklusstabilität
- hohe Zwischenblutungsfreieheit
- sehr gute Verträglichkeit
- wirkt günstig auf die Haut

Bei monophasischer Pille:
- niedrige Östrogen- und Gestagendosierung
- gute Verträglichkeit

Nachteile Allgemein:
- regelmäßige Einnahme notwendig
- mögliche Beeinträchtigung der Wirkung durch Einnahme bestimmter Medikamente
- mögliches Versagen bei Durchfall und Erbrechen

Bei monophasischer Pille:
- relativ häufige Zwischenblutungen, besonders in den ersten Monaten



Kupferspirale: 3 Jahre

Sicherheit abhängig von der Kupferoberfläche. Schwangerschaft wird verhindert durch: lokale Entzündungsreaktion, Spermien werden durch Kupfer unbeweglich

Vorteile:
- hoher Schutz
- keine Beeinträchtigung der Monatsblutung
- keine Hormonbelastung
- keine Einnahmefehler

Nachteile:
- Fremdkörper in der Gebärmutter
- eventuell längere, stärkere Monatsblutung



Hormonspirale (Mirena) 5 Jahre

Durch Abgabe kleinster Hormonmengen in die Gebärmutterhöhle (Gelbkörperhormon) wird eine Schwangerschaft nahezu hundertprozentig verhindert durch Verdichtung des Schleimpropfens im Gebärmutterhals, Verminderung des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut, Spermien werden durch Hormone in ihrer Funktion und Beweglichkeit gehemmt.

Vorteile:
- minimale Hormondosierung durch lokale Wirkung
- wenig Nebenwirkung
- verkürzte, schwächere Monatsblutung
- wenig schmerzhaft
- während der Stillzeit möglich

Nachteile:
- Fremdkörper in der Gebärmutter
- Zwischenblutungen in der ersten 3-4 Monaten



Sterilisation

Bei der Sterilisation wird der Eileiter durchgetrennt und die Spermien werden daran gehindert ein Ei zu befruchten, ein eventuell befruchtetes Ei wird daran gehindert sich in der Gebärmutter einzunisten

Vorteile:
- sehr hohe Sicherheit
- langfristiger Schwangerschaftsschutz
- keine Stoffwechselbelastung
- empfehlenswert für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung

Nachteile:
- operativer Eingriff
- nahezu endgültige Methode



Diaphragma und Portiokappe

Diaphragma und Portiokappe werden vor den Muttermund geschoben, damit werden Spermien am Eindringen in die Gebärmutter gehindertund durch zusätzliches Bestreichen des Diaphragmas mit einer samentötenden Creme werden Spermien unwirksam gemacht.

Vorteile:
- relativ gute Sicherheit , wenn der Gebrauch geübt worden ist.
- keine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
- keine Stoffwechselbelastung
- anwendung nur bei Bedarf

Nachteile:
- richtige Größe muß vom Arzt ausgewählt werden
- einlage muss geübt werden
- bei falscher Einlage unsicher
- kann während der Anwendung verrutschen
- eventuell Störung der Intimsphäre



Scheiden - Ovula/Cremes/Tabletten

Scheiden - Ovula, Cremes und Tabletten bilden nach dem Einführen einen zähen Schleim, der das Eindringen der Spermien in die Gebärmutter erschwert.

Vorteile:
- Anwendung nur bei Bedarf
- eventuell Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten, nicht vor HIV

Nachteile:
- relativ geringe Sicherheit
- Einführen während des Intimkontaktes
- Reizung der Schleimhaut und des Penis
- Auslaufen der Scheide
- Beeinträchtigung des Empfindens



Natürliche Familienplanung

Aus Körpertemperaturmessungen und Beobachtung des Schleims am Gebärmutterhals werden fruchtbare und unfruchtbare Tage ermittelt. Als Hilfsmittel dienen Thermometer, Zykluskalender oder "Babycomputer".

Vorteile:
- keine Einnahme von Hormonen
- keine Fremdkörper
- keine Störung der Intimsphäre

Nachteile:
- gewissenhafte Aufzeichnung von Temperatur und Zyklus absolut notwendig
- relativ gute Sicherheit nur, wen im Umgang mit der Methode geübt
- "Babycomputer" täuschen eine Sicherheit vor.